Phantom(s) of the Opera, called my Life

Oktober 1, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

There are these phantoms, in the basement of your life. They sing a soft melody and you are strongly drawn to them even though you know it is not safe, not sensible to follow them down.  And then you meet someone. Someone who could be the decent light, you were hoping for. the light you want and need. someone who respects and protects you. All you ask is, that it is true, what he says. all you ask is to be loved.

But then the chandelier crashes.

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Again

August 7, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

unfassbar, ich bin wieder mal reingefallen.

Hinein gefallen in ein Gefühl, hineingefallen auf einen Typen, der sich ohne Worte aus meinem Leben gezogen hat.

Und jetzt?

I will drink, I will dance, I will talk shit, I will laugh, I will cry, I will act out, I will torture myself.

Und dann wird es sich normalisieren.
Und es wird so sein als wäre nie etwas passiert.

a week in tuscany

Mai 30, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Immer wenn ich nach Italien fahre befällt mich so ein inneres Gefühl von Daheim sein. Es war auch diesmal so. Fast eine Woche war ich dort mit Freunden, mit neuen Freunden, und obwohl ich es nicht gewohnt bin, so 24h mit Leuten zusammensein, hatte ich das erste Mal ein Gefühl von Clique. Meine Eltern hatten dies, meine Cousinen haben dies, meine Schwestern haben dies. Meine Wanderlust hat irgendwie dazu geführt, dass ich nicht stabil an einem Ort etwas aufbaute, sondern überall und nirgends Stationen hatte. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl ich gehöre wohin, ich gehöre dazu. Da ist mein Platz. Da bin ich wie ich bin und das ist genau so und soll nicht anders sein.  Ich war als Trauzeugin ausgesucht worden. Speziell, und für mich eine richtig grosse Verantwortung.

Als ich in der Toskana ankam, überkam mich der Gedanke an den Film „Unter der Sonne der Toskana“. Die verletzte verlassene Frau kauft ein Haus und bleibt einfach da.
Ein Sound meines Lebens.
Ich wollte nicht zurückfahren. Ich wollte dort bleiben, das Lebensgefühl konservieren, welches ich dort hatte.

Die Woche war schön, zärtlich zu mir. Überfordernd, und trotzdem ausgleichend. Ich habe gelacht, wie ich lange nicht mehr lachte. Ich hatte ehrlichen Spaß. Ich war ehrlich überfordert. Da ist wieder jemand. Er wartet. Er wartet seit März. Im März war das auch ok. Aber jetzt ist die Sache anders. Und ich hätte einfach gewollt, er mache den ersten Schritt. Und nach unserem ehrlichen Gespräch passierte wieder nichts. Ich verstehe  nicht warum er wartet,  dabei tut er mir vielleicht sogar einen Gefallen. Denn auch hier ist wieder dieses Alltagsgefühl. Dieses Gefühl das ich oft habe. Diese Alltagsromantik. Kleine Gesten. Kleine Blicke. Aber das ist trügerisch. Denn wie oft hatte ich das schon und trotzdem entwickelte sich nichts.

Nun ist es das, was es ist.  Es ist eine Woche in Italien. Es ist ein Ausnahmezustand. Es ist ein Traum. Es ist diese ehrliche Umarmung am Ende, die mich diesen Moment konservieren lassen will. Es ist der Stich in den Bauch am Ende der Woche als er mir unerwartet doch noch den flüchtigen Kuss gibt, in dem alles steckt, was nicht gesagt wurde, was nicht passierte, was offen blieb.

 

 

 

zum abschied – ein da capo 

Januar 30, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

ich möchte gerne schreien. bin froh dass ich vor 4 wochen schon beschlossen habe nicht aufs konzert nach wien zu fahren, welches in 3 wochen statt findet. ich weiß ich hab gesagt ich möchte nicht über ihn reden. das will ich auch nach wie vor nicht. aber der umstand alleine und wie es mir jetzt geht. meine schwester hat gestern sogar gemeint ich wäre vielleicht sogar zu unkompliziert. was heißt denn das überhaupt? wie kann ich zu unkompliziert sein und warum ist das immer ein Nachteil für mich. 

ich weiß nicht was ich fühlen soll und was ich machen soll, damit ich aus diesem schmerz herauskomme. ich möchte nicht verletzt sein. ich möchte neu anfangen. ich möchte nicht mehr ich sein.

ich möchte mich verabschieden können. von all den M.s und C.s. ich möchte mich von meiner emotionalitat verabschieden die nicht einmal so viel mit ihnen zu tun haben.

das einzige von dem ich mich verabschieden muss ist die zukunft. der gedanke daran dass es einmal anders sein könnte, anders ausgehen könnte, es vielleicht weniger schmerzt.

es wird immer schmerzen. es gehört dazu. die zweifel, der stumme schrei und die trockenen tränen, die verborgenen worte.

ich liebe dich, aber du musst gehen. lebe wohl, für dein leben wünsche ich dir viel glück.

i had an epiphany

Januar 25, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

i dont know how to put it. i think i had an epiphany – at the toilet. pissing. 

as i was thinking about my master thesis, i realised. i am in love with cities and with life and as messy and complicated  they might be, they are beautiful and i wouldn’t change anything. 

i fall into life, into a city and i acknowledge that i love the messy wild dirty  unpredictable an unstable complicated stuff.

Über die Verletzlichkeit

Januar 16, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wir alle haben Angst vor irgendetwas. Angst vor Höhen, Angst vor Tieren, Angst vor Plätzen, Angst davor gesehen zu werden, Angst davor nicht gesehen zu werden, Angst vor Veränderung, Angst davor verletzt zu werden, Angst davor sich nicht mehr davon zu erholen.

Jeder hat sie. Sie begleitet uns von jeher. Es gibt nur die unterschiedlichsten Formen damit umzugehen. Manche Menschen lähmt dieses Gefühl der Angst und sie werden unfähig Entscheidungen zu treffen. Sie bauen eine Welt um sich auf. Sie lassen sich nicht ein und laufen. rennen. flüchten.

Ich dachte immer ich wäre so eine Person. Ich dachte ich versteckte mich davor, mich einzulassen, etwas zu wagen.

Aber ich bin es nicht. Ich gehöre zu den Menschen, die sich immer wieder darauf einlassen wollen. Die etwas wagen. Die eine Höllenangst hat, aber diese Angst puscht mich nach vor. Sie lässt mich mehr wagen, meine Grenzen überschreiten immer wieder aufs Neue, einfach weil wenn man gewinnt, es alles sein kann.

Es ist eigentlich irgendwie dumm. Irgendwie naiv. Irgendwie kindlich. Eigentlich weiss ich es besser, und trotzdem lege ich mein Herz offen. Jedes Mal.

Und jedes Mal werde ich meine Wunden schmerzvoll betrachten und mir denken das nächste Mal mache ich es anders. Und es wird aber wieder gleich passieren. Bis ich irgendwann einmal gewinne.

 

 

 

Him

November 1, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Cosa devo dire. What shall I say. I don’t even know how that happened. I was so focused on all my other stuff. Dealing with my mother’s death, dealing with my own demons, with my future, my studies, my projects, my flat, my work, what i wanted to achieve in life.

Everything else came second. It wasn’t always like this but since several years, I was used to not paying attention to men, to love, to feelings. just because it made everything so miserable, so complicated.
Even though I sometimes wished that it was different. Even though I was a dreamer – still I am  – and wanted what everybody wants, I kept a wall around. I kept a distance. I kept it simple, bodily, unpersonal.

And then I met him. And at first I wasn’t paying any attention to it even though the first time I saw him, it definitely hit me. That was almost 2  months before. Before the kiss.
But even then I tried to keep it away. But then he kissed me again and again. And it was definitely like the butterflies, I haven’t felt in a while.

And somehow I arrived here. Here, where I am falling for someone again. Again he doesnt have it easy, some would say complicated. And still I am couldn’t help but really like him, not in that foolish, self destroying, immature way of giving everything up, but in a way I still can breathe, I still can be myself, do what I want to do. No stress. No pressure.

Sometimes I doubt it, to be falling, just because it doesn’t give me aches or pressure. Just because I am not waiting. I am not expecting. I am not hurrying. I just want to be, to last,

With him.